Neuerscheinungen

 


Caroline Gravière
Eine Pariserin
in Brüssel
Roman

Mit Une Parisienne à Bruxelles [Eine Pariserin in Brüssel] legte Caroline Gravière im Jahre 1875 eine sehr eigenständige, zu zahlreichen Darstellungsklischees der Epoche im Gegensatz stehende, mitunter sarkastische Schilderung der Sitten und Gebräuche des zeitgenössischen Kleinbürgertums vor, die auch heute noch die Lektüre lohnt.
Une Parisienne à Bruxelles wurde von Gisela Haehnel erstmals ins Deutsche übertragen.

89 Seiten, 10,90 Euro, ISBN 3-928637-38-X 

 

 

Georges Eekhoud
Kirmes
Ausgewählte Novellen

Die hier in Auswahl vorgestellten Novellen beschreiben das Land Flandern und seine Menschen auf außergewöhnlich eindringliche Weise. Landschaft und Menschen werden in ihrer eigentümlichen Eigenart erkennbar. Die ihnen widerfahrenden Begebenheiten sind unerwartet und erwartbar zugleich.
Dem bekannten belgischen Literaturkritiker Gustave Vanwelken- huyzen zufolge gehören die Kermesses zu den schönsten Werken Belgiens der Zeit.
Die erstmalige Übersetzung ins Deutsche erfolgte durch Gisela Haehnel.

165 Seiten, 18,90 Euro, ISBN 978-3-928637-40-4

Felicia Buchfink
Kernspinblues
Oder wie man mit einem Hirntumor lebt

In diesem autobiographischen Erfahrungsbericht schildert die Ich-Erzählerin ihre Erkrankung an einem malignen Hirntumor (Astrozytom Grad III) und den Behandlungsverlauf über ein Jahr (April 2005-2006). Das Buch ist sowohl für betroffene Patienten als auch für deren Angehörige interessant.
Folgende Aspekte werden dargestellt: die Krankheitssymptomatik; die (zögerlich erfolgende) Diagnose; die Reaktion der Ich-Erzählerin auf die Notwendigkeit einer Schädeloperation; Angstüberwindung zugunsten einer akzeptierenden Entspannung; die (Teil-)Exstirpation des Tumors in einer Operation bei Bewußtsein; vorübergehendes Aufatmen nach der Operation; Einstellung auf die dreißig Tage umfassende Chemo- und Strahlentherapie und die in einem Arztgespräch erläuterten Nebenwirkungen; Beginn der Behandlung; Abbruch der Chemotherapie wegen einer Allergie; Fortsetzung der extrem anstrengenden Strahlentherapie (Höchstdosis: 30 mal 2 Gy); Unterstützung des seelisch-geistig-körperlichen Organismus durch Imagi- nationstechniken und regelmäßiges Üben von Taiji und Qigong; Streß als Krankheitsfaktor; die unausbleibliche Fatigue, das Gefühl tödlicher Erschöpfung nach der Bestrahlung; Ursachensuche: Benennung des Zusammenhangs zwischen dem Lebensstreß und dem Ausbruch der Krankheit; die Suche nach Heilungsmöglichkeiten; die in vierteljährlichem Rhythmus wiederkehrende Kernspintomographie, die der von einem neuen Tumorwachstum bedrohten Patientin immer wieder aufs neue vor Augen führt, wie fragil ihre Gesundheit fortan ist.

153 Seiten, 18,90 Euro, ISBN 978-3-928637-39-8

Eça de Queiroz 
Eigenheiten eines
blonden Mädchens
Sechs Erzählungen

In den frühen Erzählungen, aus denen hier einige vorgestellt werden, zeigt Eça de Queiroz bereits die Eigenart seines Wahrnehmens und seines Wirklichkeitsbezuges. Unverkennbar sind die scharfe Beobachtungsgabe, die Ironie und die Begabung zur Satire.
Alles, was gezeigt wird, ist einzigartig. Was im Titel steht, verweist nur scheinbar auf das Ende. Die Figuren des Autors leben ein Dasein, das anderen Prinzipien folgt, als man denkt.
Die Übersetzung ins Deutsche erfolgte durch Gisela Haehnel.

105 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3-928637-41-1